Leistungen: Weiler-Simmerberg

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Leistungen

Biomasseheizwerk, Beantragung einer Förderung

Das Förderprogramm BioKlima fördert Neuinvestitionen zur Errichtung von automatisch beschickten Biomasseheizwerken sowie Neuinvestitionen zur Durchführung von Energieeffizienzmaßnahmen in Verbindung mit der Errichtung von Biomasseheizwerken.

Beschreibung

Zweck

Durch die Errichtung von Biomasseheizwerken soll ein Beitrag zur Umsetzung des Bayerischen Energieprogramms und zum Klimaschutz geleistet werden. Mit den geförderten Projekten sollen jährlich bis zu 5.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Gegenstand

Der Freistaat Bayern fördert Investitionen in neue, umweltschonende Biomasseheizwerke zur effizienten energetischen Nutzung fester Biomasse sowie Investitionen in Energieeffizienzmaßnahmen nach Maßgabe dieser Richtlinien.

Zuwendungsempfänger

Antragsberechtigt sind natürliche und juristische Personen, Personengesellschaften und kirchliche Einrichtungen sowie juristische Personen des öffentlichen Rechts der mittelbaren Landes- und Bundesverwaltung mit eigener Rechtsträgerschaft (insbesondere kommunale Gebietskörperschaften, Anstalten, Stiftungen, Kammern), die die Investition tätigen.

Zuwendungsfähige Kosten

Zuwendungsfähige Kosten für Errichtung eines Biomasseheizwerkes:

  • Zuwendungsfähig sind die Investitionsmehrkosten gegenüber einer fossilen Vergleichsanlage.
  • Diese können im Einzelnen die Kosten für folgende Maßnahmen sein:
    • Biomassespezifische Anlagenteile (biomassespezifische Mehrkosten für Biomassekessel, Filteranlage, Wärmespeicher, Abgaswärmetauscher etc.)
    • Hydraulik (biomassespezifische Mehrkosten)
    • bauliche Anlagen und Erschließung (biomassespezifische Mehrkosten)
    • Planungskosten(anteilig für biomassespezifische Mehrkosten)

Art und Höhe

  • Grundförderung Biomasseheizwerk: Die Zuwendung beträgt zwischen 30 Prozent und 40 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten (Investitionsmehrkosten Biomasseheizwerk gegenüber einer leistungsgleichen fossilen Energieerzeugungsanlage). Die Zuwendung erfolgt als Zuschuss in Form der Anteilfinanzierung.
  • Biomasseheizsysteme mit Abgaswärmetauscher (Economiser) oder Abgaskondensationsanlage erhalten zusätzlich zur Grundförderung eine Förderung in Höhe von 5 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.
  • Biomasseheizsysteme mit Nutzung von neuinstallierter solarer Wärme erhalten ab einer solaren Deckung von 10 Prozent bzw. 20 Prozent zusätzlich zur Grundförderung eine Förderung in Höhe von 5 Prozent bzw. 10 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten.

Voraussetzungen

Wesentliche Zuwendungsvoraussetzungen:

  • Mit dem Vorhaben darf vor Bewilligung nicht begonnen werden. Als Vorhabenbeginn gilt bereits der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden.
  • Ein Wärmespeicher ("Pufferspeicher") mit einem Mindestspeichervolumen von 30 l/kW NWL ist grundsätzlich zu installieren.
  • Der Jahres-Energiebedarf und der Anteil an der Jahreswärmeerzeugung des/r Biomassekessel(s) muss nachgewiesen werden (Ingenieurbüro, Energieberater).
  • Bei der Antragstellung sind für 100 Prozent des prognostizierten Energieverkaufs (bezogen auf den im Rahmen dieses Projekts beabsichtigten Endausbau) Wärmeabnahme(vor)verträge vorzulegen.
  • Spätestens zwei Jahre nach Maßnahmenbeginn müssen alle Wärmeabnehmer entsprechend den Antragsunterlagen angeschlossen sein und Energie abnehmen.

Weitere Fördervoraussetzungen und zu erwartende Auflagen sind dem Merkblatt BioKlima zu entnehmen (siehe "Weiterführende Links").

Verfahrensablauf

  • Vor Antragstellung ist grundsätzlich eine Projektbesprechung am Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe (TFZ) erforderlich.
  • Die Antragsunterlagen können im Internet heruntergeladen werden (siehe “Weiterführende Links“).
  • Die Anträge sind beim TFZ einzureichen, das auch zuständig für die Bewilligung ist.
  • Mit dem Vorhaben darf vor Bewilligung nicht begonnen werden. Als Vorhabenbeginn gilt bereits der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnenden Lieferungs- oder Leistungsvertrages. Planungsleistungen dürfen vor Antragstellung erbracht werden.

Fristen

keine

Bearbeitungsdauer

Nach Vorlage eines vollständigen Förderantrags ist mit einer durchschnittlichen Bearbeitungsdauer von vier bis sechs Wochen bis zur Bewilligung zu rechnen.

Erforderliche Unterlagen

  • Kurzbeschreibung des Projekts
  • Energiebedarfskalkulation
  • Jahresdauerlinie
  • Kostenplan
  • Finanzierungsnachweise
  • Angaben zur Kostenstruktur und Wirtschaftlichkeit
  • Wärmeliefer(vor)verträge
  • Bauplan/Lageplan
  • Dokumentation Angebotsvergleich

Kosten

keine

Rechtsbehelf

Verwaltungsrechtliche Klage

Zuständiges Amt

Technologie- und Förderzentrum im Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe
Schulgasse 18
94315 Straubing
+49 9421 300-210
+49 9421 300-211
Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie (siehe BayernPortal)
Stand: 23.08.2019