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Aktuell
Weiler-Simmerberg bleibt weiterhin ein Luftkurort. Um sich so nennen zu dürfen müssen in regelmäßigen Abständen lufthygienische Messungen vom Deutschen Wetterdienst (DWD) durchgeführt werden. Nach der aktuellen Überprüfung ist die nächste lufthygienische Messung in der Marktgemeinde für das Jahr 2031/32 eingeplant. Eine solche Messung erfolgt jeweils über einen Zeitraum von zwölf Monaten um ein repräsentatives Ergebnis zu erhalten. Gemessen werden Schadstoffe wie Grobstaub, Feinstaub und vereinzelt Gase (z.B. Stickstoffdioxid). Unter den Grobstaub fallen Pollen, Sand oder „schwarze“ Partikel (z. B. Gummireste des Reifenabriebs). Zum gesundheitsschädlichen Feinstaub zählen unter anderem der Ruß und Flugasche. Messungen an verkehrsreichen Standorten ergaben, dass an allen drei Messstandorten die Werte im unbedenklichen Bereich liegen und sogar größtenteils besserwaren als bei der letzten Messung 2012. Somit blieben die kritischen Werte deutlich unterschritten und die Grenzwerte wurden eingehalten.
Solche lufthygienischen Messungen werden in Kurorten seit den 1950er Jahren durchgeführt. Mit Hilfe von Sedimentationssammlern wurde in der Marktgemeinde am Kurpark, in der Hauptstraße am Kornhaus und am Dorfplatz in Simmerberg die Belastung erfasst. Die im Jahr 2021/22 gesammelten Daten wurden wöchentlich zur Auswertung an den DWD geschickt. Nach dem nun vorliegenden positiven Gutachten bedarf es final nur noch der formellen Bestätigung der Regierung von Schwaben, um den Vorgang final abzuschließen.








