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Leistungen

Ausbildungsplatz bei staatlichen und nichtstaatlichen Verwaltungen, Auswahlverfahren

Das Auswahlverfahren ist der Schlüssel zu den Ausbildungsplätzen als Beamter/Beamtin in der öffentlichen Verwaltung, in der Justiz und im Allgemeinen Vollzugsdienst. Nur wer am Auswahlverfahren des Bayerischen Landespersonalausschusses erfolgreich teilgenommen hat, kann sich einen der begehrten Ausbildungsplätze sichern.

Beschreibung

Jedes Jahr im Herbst bieten die bayerischen Behörden Ausbildungsplätze für den Einstieg in der zweiten Qualifikationsebene (früher mittlerer Dienst) im nichttechnischen Bereich der Beamtenlaufbahn an. Neben den Verdienstmöglichkeiten während der 2-jährigen Ausbildung (knapp 1.100 Euro brutto im Monat) ist auch der krisensichere und abwechslungsreiche Job danach ein Anreiz diesen Berufsweg einzuschlagen. Ausbildungsmöglichkeiten gibt es zum Beispiel in der Allgemeinen Inneren Verwaltung, der Steuer- und Staatsfinanzverwaltung, der Justizverwaltung und bei den Justizvollzugsanstalten, in der Sozialverwaltung sowie bei den öffentlichen Archiven und den wissenschaftlichen und öffentlichen Bibliotheken.

Für die Vergabe der Ausbildungsplätze gibt es ein zentrales Auswahlverfahren, das jedes Jahr einmal im Juli, jeweils im Vorjahr des Ausbildungsbeginns, vom Bayerischen Landespersonalausschuss durchgeführt wird. Das Ergebnis des Auswahlverfahrens entscheidet darüber, ob man bei den Einstellungsbehörden zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird.

Bei dem Auswahlverfahren handelt es sich um eine schriftliche Prüfung, mit der die Fertigkeiten in der deutschen Sprache, das Allgemeinwissen und logisch-schlussfolgerndes Denkvermögen getestet werden. Zudem werden die Schulnoten aus den Fächern Deutsch und Mathematik oder Rechnungswesen miteinbezogen.

Voraussetzungen

Zum Auswahlverfahren wird grundsätzlich zugelassen, wer

  • Deutscher im Sinn des Art. 116 des Grundgesetzes ist oder die Staatsangehörigkeit eines anderen Mitgliedsstaates der Europäischen Union, von Island, Liechtenstein, Norwegen oder der Schweiz am Einstellungstag besitzt,
  • den qualifizierenden Abschluss der Haupt- oder Mittelschule bzw. den mittleren Schulabschluss oder einen als gleichwertig anerkannten Bildungsstand erworben hat oder spätestens zum Einstellungstermin voraussichtlich erwerben wird und
  • zu Beginn der Ausbildung noch nicht 45 Jahre alt sein wird
    (abweichende Altersgrenze für den Allgemeinen Vollzugsdienst in den Justizvollzugsanstalten: mind. 18 Jahre alt und das 35. Lebensjahr noch nicht vollendet).

Fristen

Die Anmeldung zum Auswahlverfahren ist voraussichtlich jedes Jahr etwa von Februar bis April möglich. Die Prüfung wird üblicherweise im Anfang/Mitte Juli abgehalten.

Das Auswahlverfahren findet immer im Jahr vor dem Ausbildungsbeginn statt.

Die aktuellen Termine erfahren Sie auf den Internetseiten des Bayerischen Landespersonalausschusses (siehe "Weiterführende Links").

Online Verfahren

Kosten

Eine Prüfungsgebühr wird nicht erhoben.
Kosten für Anreise, Übernachtung etc. sind selbst zu tragen.

Rechtsbehelf

(fakultatives) Widerspruchsverfahren

Weiterführende Links

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Zuständiges Amt

Bayerischer Landespersonalausschuss
Prinzregentenstr. 24
80538 München
+49 (0)89 2306-2905
+49 (0)89 2306-2977
Bayerischer Landespersonalausschuss (siehe BayernPortal)
Stand: 04.10.2017

Kontakt

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Diese Daten werden per Schnittstelle vom Bayer. Behördenwegweiser importiert. Es bietet Unternehmen und Bürgern detaillierte Informationen zu den Leistungen der öffentlichen Hand in allen Lebenslagen und wird laufend aktualisiert!

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Der neue Personalausweis

Der neue Personalausweis im praktischen Format einer Scheckkarte kann im Einwohnermeldeamt beantragt werden. Er bietet Ihnen neue Funktionen und viele Einsatzmöglichkeiten in der Online-Welt. Weitere Infos finden Sie unter www.personalausweisportal.de.

Lohnsteuerkarte (Elektr. Lohnst.-Abzugsmerkmal / ELStAM) Steuer-ID (St-ID)

Die Papierlohnsteuerkarte wird ab 2012 durch ein elektronisches Abrufverfahren ersetzt. Hierzu wurden nun die Angaben der Lohnsteuerkarte  in einer Datenbank der Finanzverwaltung gespeichert. Seit Anfang Oktober 2011 werden von den Finanzämtern zur Information über die gespeicherten Daten Schreiben an Arbeitnehmer versandt. Was ist zu tun? Was ist zu beachten?